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    Institut für Kunstgeschichte

    DFG-Projekt "Die figürlichen Wandmalereien des Mittelalters in Thüringen – 1120 bis 1430/50"

    Ein Gemeinschaftvorhaben des Instituts für Kunstgeschichte der Universität Würzburg, der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten sowie des Thüringischen Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie in Kooperation mit dem Deutsches Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte - Bildarchiv Foto Marburg.

    Gegenstand

    Das Projekt befaßt sich mit der entwicklungsgeschichtlichen Erforschung der figürlichen Wandmalereien, die sich aus der Zeit vor 1430/50 in Thüringen erhalten haben. Dieser räumlich, zeitlich und sachlich klar eingegrenzte Gesamtbestand ist für die Kunstgeschichts­forschung von essentieller Bedeutung; denn die zahlenmäßig ungewöhnlich reich überliefer­ten, wegen ihrer Ortsgebundenheit regionalkunstgeschichtlich besonders aufschlußreichen Monumente ermöglichen einen querschnittartigen Überblick über die figürliche Kunst Thü­ringens im Mittelalter.
    Großteils existentiell unmittelbar gefährdet müssen diese Malereien dringend für die Forschung zugänglich gemacht werden. Ziel des hierfür nötigen catalogue raisonné ist es, über den dokumentarischen Gehalt statistischer Objektinformationen hinaus eine fundierte bestandskritische Analyse sowie begründete entwicklungsgeschichtliche Einordnung und Datierung der einzelnen Malereien zu erarbeiten. Schließlich sind die im Katalog erhobenen einzelnen Daten mit Hinblick auf Malstil, Ikonographie und die inhaltliche sowie die formale Gestaltung der Dekorationssysteme in einem knappen entwicklungsgeschichtlichen Abriss zusammenzufassen. 

    Projektverantwortliche

    • Prof. Dr. Stefan Kummer
    • Prof. Dr. Helmut-Eberhard Paulus
    • Dipl.-Rest. Holger Reinhardt

    wissenschaftliche Mitarbeiter

    Marc Steinhäuser M.A.

    marc.steinhaeuser@gmail.com


    Dipl.-Rest. Jürgen Scholz

    juergen.scholz@uni-wuerzburg.de

     

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    Institut für Kunstgeschichte
    Am Hubland
    97074 Würzburg

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